Olympiasiegerin Zheng setzt sich im Finale der China Open gegen Andreeva durch und feiert ihren ersten Titel seit zwei Jahren

Olympiasiegerin Zheng Qinwen hat ihren ersten Titel seit zwei Jahren gewonnen. Im Finale der China Open bezwang sie am Sonntag die French-Open-Siegerin Mirra Andreeva mit 7:5 und 6:4.

Zheng verwandelte ihren ersten Matchball mit einem Ass auf die Rückhandseite Andreevas. Danach sank sie unter Tränen der Rührung auf den Court.

Abstieg und Comeback

Ihre Weltranglistenposition war wegen einer Ellbogenverletzung stark abgerutscht: von der Karrierebestmarke Platz 4 im vergangenen Jahr auf Rang 160 in dieser Saison. Als Wildcard war sie als Nummer 54 in ihr Heimturnier gestartet. Laut WTA wird sie nun wieder in die Top 30 zurückkehren.

Zheng sagte bei der Siegerehrung auf Englisch: „I’ve been through a very tough year.“ Die Zeremonie hatte dabei einen Hauch von Karaoke. Sie sang einen Popsong, was die Fans in der Halle mit lautem Jubel quittierten.

Starkes Jahr 2024

Schon 2024 war eine starke Saison für Zheng. Sie erreichte das Finale der Australian Open, gewann bei den Olympischen Spielen in Paris den Einzeltitel auf dem Roland Garros und holte sich im Oktober in Japan ihren fünften Titel auf der WTA-Tour.

Als Qualifikantin zeigte sie bei den US Open im August, dass ihre alte Form zurückgekehrt war. Sie stand im Viertelfinale und drehte dabei in den Siegen gegen Madison Keys und Iga Swiatek jeweils einen 0:5-Rückstand.

Andreeva steigt auf

Trotz der Niederlage rückt Andreeva auf ihre Karrierebestmarke von Rang 3 vor. Im ersten Satz führte sie beim Stand von 5:4 mit drei Punkten zum Satzgewinn, doch Zheng holte sich danach elf Punkte in Folge und entschied den Durchgang für sich.

„Sie hat heute sicher großartig gespielt“, sagte Andreeva über Zheng. „Es ist auch sehr schön zu sehen, dass sie wieder besser spielt und zurückkommt.“

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *